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15.11.2019

Schicksalhafte Komplikationen bei Schönheitsoperationen – Savemade deckt die Kosten

Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeiten der ästhetischen Chirurgie. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Patientinnen und Patienten selbst. Auch die Palette der möglichen Eingriffe ist breit gefächert. Sie fängt bei der Augenbrauen-Straffung an und hört bei der Waden-Aufpolsterung noch nicht auf. Warum Patientinnen und Patienten, aber auch Ärztinnen und Ärzte im Vorfeld einer medizinisch nicht notwendigen Schönheitsoperation bereits an die Absicherung möglicher Folgekosten denken sollten, erläutert Aylin Zantop, Versicherungsexpertin in der Sparte für das ambulante Gesundheitswesen unserer Unternehmensgruppe.


Laut der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) hat sich die Anzahl der Schönheitsoperationen in Deutschland im Jahresvergleich von 2016 zu 2017 um drei Prozent erhöht, Tendenz weiter steigend. 290.900 Patientinnen und Patienten unterzogen sich 2017 einer medizinisch nicht indizierten Schönheitsoperation.

Auch eine solche OP ist und bleibt ein Eingriff, bei dem es trotz aller ärztlichen Kunst im Nachhinein zu einer Komplikation kommen kann, die niemand schuldhaft verursacht hat. In diesem Fall spricht man von einer schicksalhaften Komplikation. Aber: Kommt es nach einer Schönheits-OP zu einer schicksalhaften Komplikation, die eine medizinisch notwendige Behandlung zur Folge hat, lehnt die Krankenkasse die Kostenübernahme ab oder beteiligt die Patientin/den Patienten zumindest an den Kosten. So ist es in § 52 Abs. 2 des Sozialgesetzbuchs V geregelt. Dieses finanzielle Risiko kann mit der savemade Folgekostenversicherung abgesichert werden.

Gesicht, Bauch, Brust

Laut Statistik der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie waren 2018 die häufigsten Schönheitsoperationen in Deutschland die Ober- und Unterlidstraffung, die Fettabsaugung sowie die Brustvergrößerung mit Implantat. Für diese und weitere Eingriffe bietet savemade den Patientinnen und Patienten von ästhetischen Chirurgen Versicherungsschutz an (www.savemade.de/versicherung.html).

Gruppenvertragslösung

Indirekt verringert die Absicherung der Patienten auch ein Reputationsrisiko für die Ärztin oder den Arzt. Denn auch wenn ein Aufklärungsgespräch stattgefunden hat und die/der Behandelnde keinen Einfluss auf die eingetretenen Komplikationen hatte – die negative Erfahrung wird die Patientin oder der Patient mit dem/der behandelnden Mediziner/-in oder der Klinik verknüpfen. Die Fähigkeiten der Ärztin/des Arztes werden gegebenenfalls in Frage gestellt.

Um schon im Vorfeld einen Reputationsschaden zu vermeiden beziehungsweise zu verringern, besteht für Ärztinnen, Ärzte und Krankenhäuser die Möglichkeit einer Gruppenvertragslösung. Mit dieser Dienstleistung wird den Patientinnen und Patienten vollumfängliche Sicherheit gewährt. Bereits bei der Aufklärung über die Risiken kann der/die Mediziner/-in den Patientinnen und Patienten damit ein ungutes Gefühl nehmen: Denn auch wenn es zu unabwendbaren Komplikationen kommen sollte, sind die möglichen Folgekosten durch weitere Behandlungen über die Versicherung abgedeckt.

Die dadurch entstehenden Kosten für die Ärztin, den Arzt oder das Krankenhaus können im Rahmen des Behandlungsvertrages auf die Patientin/den Patienten umgelegt werden.

Um eine Gruppenvertragslösung realisieren zu können, muss die Anzahl der ästhetischen Operationen in einem Jahr ermittelt werden. Mit dieser Zahl nehmen die Experten unserer Unternehmensgruppe bei dem Risikoträger eine Einzelanfrage vor und erhalten den entsprechenden Vorschlag inklusive der Versicherungsbedingungen und dem Produktinformationsblatt.

Einzelvertragslösung

Sollte die/der behandelnde Ärztin/Arzt oder das Krankenhaus keine Gruppenvertragslösung anbieten, besteht die Möglichkeit, dass die Patientinnen und Patienten den Abschluss ihrer Folgekostenversicherung eigenständig vornehmen. Sämtliche Informationen finden die Patientinnen und Patienten auf www.savemade.de der Internetseite für dieses Angebot. Der Vertragsabschluss erfolgt ebenfalls online durch die Patientin beziehungsweise den Patienten selbst.

Bei Bedarf können die behandelnden Mediziner/-innen Patientenflyer anfordern. Sie können über den direkten Ansprechpartner unserer Unternehmensgruppe oder über das Kontaktformular auf der Internetseite bestellt werden.

Savemade ist auch auf Facebook aktiv (www.facebook.com/savemade) und wird künftig auf weiteren Plattformen vertreten sein. Über eine „Gefällt-Mir“-Angabe freuen wir uns sehr.

Aylin Zantop
aylin.zantop@medicuritas.de